Entstehungsgeschichte der Freien Wähler Trautskirchen

Der Ortsverband der Freien Wähler Trautskirchen besteht seit dem 25. April 2002. Die Grundlage für seine Gründung wurde bereits im Jahr 2001 gelegt.

Die Idee zur Bildung einer unabhängigen Wählergruppe entstand durch Fritz Zeilinger, Kurt Ströbel, Heinz Weiskopf und Erwin Bardenbacher. Am 19. April 2001 wurden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem öffentlichen Diskussionsabend eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde unter anderem erörtert, ob eine Listenverbindung mit den Vereinigten Wählern eingegangen werden sollte. Dieses Angebot wurde von Hans Stigler unterbreitet.

Während des Abends lag eine Liste aus, in die sich Bewerberinnen und Bewerber für die Gemeinderatswahl eintragen konnten. Nach anfänglichem Zögern erklärten sich zehn Kandidaten zur Mitarbeit bereit. In geheimer schriftlicher Abstimmung wurde Erwin Bardenbacher als Einlader bestimmt. Gleichzeitig einigte man sich auf das Kennwort der neuen Gruppierung: „Freie Wähler“.

Am 6. Juli 2001 stellte Reinhard Streng von den Freien Wählern Langenfeld die Grundidee und die Vorteile unabhängiger Wählergruppen vor. In der Folge fanden mehrere Sitzungen statt, darunter am 06.07.2001, 19.10.2001 (Nominierungsversammlung), 30.11.2001, 14.12.2001 sowie 11.01.2002.

Zur Vorbereitung der Gemeinderatswahl wurden vom 13. bis 17. Januar 2002 die erforderlichen Unterstützungsunterschriften bei der Gemeinde geleistet. Begleitend dazu erfolgte eine öffentliche Kommunikation, unter anderem durch ein Beschwerdeschreiben sowie Berichterstattung in der Presse.

Erreichte Ergebnisse und kommunalpolitische Arbeit

Seit dem Einzug in den Gemeinderat konnten durch Vorschläge und Anregungen der Freien Wähler mehrere konkrete Verbesserungen angestoßen und umgesetzt werden. Dazu zählen unter anderem:

  • die Verlegung eines Spielplatzes,
  • die Nutzung des alten Schulhauses,
  • die öffentliche Bekanntgabe von Gemeinderatssitzungen,
  • die Veröffentlichung von Protokollauszügen im Amtsblatt,
  • sowie regelmäßige Ortsbegehungen, bei denen Anliegen der Bürger aufgenommen, im Gemeinderat eingebracht und teilweise realisiert wurden.